#30kmh # Nordkap #Töffli #Brachial #Abenteuer #Nordkapp #dumme Idee #gute Idee

Mit etwas mehr als einem PS und 30 km/h 4000 Kilometer zu überwinden scheint etwas gewagt zu sein. Doch betrachten wir es einmal so 4000 Kilometer dividiert durch 30 km/h sind etwas mehr als 130 Stunden Fahrzeit. 130 Stunden dividiert durch 24 sind etwa fünf Tage. Eine Woche Urlaub sollte also ausreichen, um das Nordkap zu erreichen. Gut!... Aber nicht so schnell; das Ganze nochmals von Anfang an. Alles begann wie so vieles beim Biertrinken.

Eines Abends, als wir wieder einmal Bier becherten, erinnerten wir uns an die guten, alten Töfflizeiten, in denen wir noch unbeschwert unser Leben lebten. In diesem melancholischen Moment wollten wir wieder jung und frei von jeglichen Verantwortungen sein. Wir diskutierten über das Reisen, wo wir schon überall gewesen sind und wo wir noch überall hin wollen. Die Länder Italien, Frankreich, Belgien, Schweden und viele mehr sind genannt worden, wie auch das noch unerreichte Norwegen mit dem nördlichsten Punkt Europas: dem Nordkap.

Das Stichwort Nordkap ist gefallen und eine neue dumme Idee wurde geboren. Mit dem unbeschwertem Töfflilleben von damals und dem Horizont von heute, fahren wir an das Nordkap. Nicht mit dem Auto, sondern mit dem Töffli! Die Strecke gerechnet, wie schon etwas weiter oben im Text, schien das Nordkap auch gar nicht so weit weg. Am nächsten Tag war die Idee jedoch sehr weit weg! Das Bier hat wohl seine Abkürzung verursacht. Denn wer fährt schon 24 Stunden am Tag, fünf Tage lang am Stück? Nicht zu vergessen sind all die Pannen, die uns unterwegs erwarten. Die Idee wurde deshalb kurz zur Seite gelegt und nach zehn Sekunden des Schweigens aber auch gleich wieder zu Tisch gebracht.
Nach einem kurzen Kopfschütteln glänzten unsere Augen, von der Vorstellung diesen «Hämeroiden-Trip» doch durchzuziehen und unsere Mundwinkel berührten sich am Hinterkopf.Doch leider ging es dann doch nicht sehr lange und die Idee verlor sich zwischen anderen komischen Ideen. Es fehlte nebst der Zeit und dem Geld noch allerlei.

Doch der Tag, auf den wir so lange gewartet haben, kam doch noch. Die Zeit war reif und der Chef einverstanden mit dem unbezahlten Urlaub. Die Idee wurde real und wir starteten mit den Vorbereitungen.

prost...
Kennedy  und Hö